Nutzungsrichtlinie

Updated: March 1, 2017

CenturyLink („CenturyLink“) hat diese Nutzungsrichtlinie, nachstehend bezeichnet als AUP, erstellt, deren Bestimmungen Sie Folge zu leisten haben, wenn Sie die von CenturyLink zur Verfügung gestellten Services und Produkte (die „Services“) nutzen, einschließlich aber nicht beschränkt auf die CenturyLink-Website www.CenturyLink.com (die „Website“).

Durch Nutzung der Services und der Website akzeptiert der Kunde die in der AUP festgelegten Bestimmungen. Stimmt der Kunde den Bestimmungen dieser AUP nicht zu, so hat er die Services und die Website nicht zu nutzen. Die AUP stellt keine allumfassende und vollständige Liste verbotener Aktivitäten dar und CenturyLink behält sich das Recht vor, die Bestimmungen dieser AUP von Zeit zu Zeit und ohne vorherige Mitteilung zu ändern oder zu ergänzen. Durch weitere Nutzung der Services und Website nach Veröffentlichung der Änderungen an dieser Richtlinie stimmt der Kunde diesen Änderungen zu. Beabsichtigt CenturyLink, rückwirkend Änderungen oder Ergänzungen an dieser AUP vorzunehmen, so kündigt CenturyLink gegenüber dem Kunden diese Änderungen oder Ergänzungen an.

Einhaltung von Gesetzen: Es ist dem Kunden untersagt, Materialien auf oder mittels den Services von CenturyLink zu veröffentlichen, übertragen, weiterzuleiten oder zu speichern, die nach alleinigem Ermessen von CenturyLink: (i) lokale, staatliche, bundesstaatliche oder nicht US-amerikanische Gesetze und Vorschriften verletzen; (ii) beleidigend, obszön, unanständig oder verleumderisch sind oder sich auf eine andere Art und Weise negativ auf Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen auswirken könnten; (iii) die Rechte von Personen verletzen, einschließlich Urheberrechte, Betriebsgeheimnisse, Patente oder anderes geistiges Eigentum oder ähnliche Gesetze und Vorschriften verletzen, einschließlich aber nicht beschränkt auf die Installation oder den Vertrieb von „Raubkopien“ oder anderen Softwareprodukten, für die der Kunde keine angemessene Nutzungslizenz besitzt. Es liegt in der Verantwortung des Kunden, sich darüber zu informieren, welche Gesetze oder Vorschriften für seine Nutzung der Services gelten.

Sicherungspflicht des Kunden: Der Kunde muss mit angemessener Sorgfalt darauf achten, dass seine Software, die er auf den Servern von CenturyLink nutzt, auf dem neuesten Stand ist und dass sie stets über die aktuellsten Sicherheitsupdates verfügt. Ein beschädigter Server, der Netzwerkstörungen verursacht, kann zu einem sofortigen Herunterfahren des Servers führen. Verursacht der betroffene Server keine Netzwerkstörungen, so unterstützen Mitarbeiter von CenturyLink den Kunden dabei, den Fehler zu beheben und wenn das Problem nicht zügig behoben wird, so wird der betroffene Server vom Netzwerk getrennt. Für Ausfälle, die durch eine Trennung aufgrund mangelnder Server-Sicherheit verursacht werden, werden keine Service-Gutschriften gewährt. Der Kunde trägt die alleinige Verantwortung für Sicherheitsverstöße, über die er Kontrolle hat, die die Funktionstüchtigkeit der Server beeinträchtigen. Begeht der Kunde willentlich einen Sicherheitsverstoß, so werden dem Kunden die Kosten, die dadurch am Server des Kunden und anderen Servern entstehen, direkt in Rechnung gestellt. Die Arbeit, die zur Behebung eines solchen Schades geleistet wird, fällt in die Kategorie Notfall-Wiederherstellung nach einer Sicherheitsverletzung und wird momentan zu einem Stundensatz von 300 USD USD berechnet.

System- und Netzwerksicherheit: Der Kunde verletzt nicht die Sicherheit von CenturyLinks Systemen und Netzwerken und solche Verletzungen können zivil- und strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. CenturyLink untersucht solche Vorfälle von Sicherheitsverstößen und arbeitet mit Strafverfolgungsbehörden zusammen, falls ein willentlicher Verstoß vermutet wird.  Zu Verstößen gegen die System- und Netzwerksicherheit gehören unter anderem:

  • Angriffe auf das Netzwerk, den Server und/oder die Verbreitung schädlicher Programme wie Viren, Würmer, Trojanische Pferde, Rootkits, Passwort-Cracker, Adware und Programme zur Aufzeichnung von Tastenanschlägen (sowie andere ausführbare Programme/Dateien, um schädliche Rootkits, Passwort-Cracker, Adware, Programme zur Aufzeichnung von Tastenanschlägen und andere schädliche Programme zu implementieren).
  • Verursachung von Sicherheitsverstößen oder Störungen der Internetkommunikation und/oder -Konnektivität. Sicherheitsverstöße umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf den Zugriff auf Daten, Konten oder Systeme sowie die Anmeldung auf einem Server oder den Zugriff auf ein Konto, für das der Kunde keine ausdrückliche Zugriffsberechtigung besitzt. Zu den Störungen zählen unter anderem Portscans, Flood-Pings, E-Mail-Bombing, Paket-Spoofing, IP-Spoofing und gefälschte Routinginformationen.
  • Umgehung einer Benutzerauthentifizierung oder Sicherheitsfunktion eines Hosts, Netzwerks oder Kontos.
  • Versuchter oder tatsächlicher unbefugter Zugriff, Änderung und Zerstörung von Daten eines Kunden von CenturyLink oder Endnutzers durch ein beliebiges Mittel oder Gerät, einschließlich durch Nutzung von Sudo und anderen Betriebssystembefehlen.
  • Wissentliche Durchführung von Aktivitäten, um das Konto eines anderen Nutzers in einem Netzwerk von CenturyLink oder dem Netzwerk eines anderen Anbieters zu stören oder einen Denial-of-Service (z. B. synchronisierte Sequenznummer-Attacken) zu verursachen.
  • Missbrauch von CenturyLink-Services, um die Nutzung des CenturyLink-Netzwerks durch einen anderen Kunden oder autorisierten Nutzer zu stören.
  • Missbrauch von Programmskripten oder -befehlen sowie Versendung von Nachrichten jeglicher Art, um Terminalsitzungen eines Nutzers zu stören oder zu beenden, ob lokal oder über das Internet.
  • Unzulässige Beschaffung oder der Versuch einer unzulässigen Beschaffung eines Services über jegliche Mittel oder Geräte, um die Zahlung zu vermeiden.
  • Zugriff oder versuchter Zugriff auf ein Kundenkonto oder einen Service von CenturyLink, nachdem der Kunde (oder CenturyLink) das Kundenkonto aufgelöst hat.
  • Nichteinhaltung von CenturyLinks Verhaltensrichtlinien für Kunden in den Einrichtungen von CenturyLink. Personen, die diese Richtlinie verletzen, tragen in vollem Umfang die Kosten der Arbeit, die zur Behebung aller Schäden am Netzwerk und den vom Netzwerk unterstützten Prozessen geleistet wird. Diese Arbeit fällt in die Kategorie Notfall-Wiederherstellung nach einer Sicherheitsverletzung und wird momentan zu einem Stundensatz von 300 USD USD berechnet. Bei einer Netzwerkstörung durch einen Kunden, die zu einem Netzwerkproblem führen kann oder aktuell ein solches verursacht, wird der betroffene Server unverzüglich vom Netzwerk getrennt.
  • Phishing: Jede Aktivität, die mit Phishing oder Systemen in Zusammenhang steht, um unter einem falschen Vorwand persönliche Daten zu erfassen, ist strikt untersagt. Die Verbreitung von Splash-Seiten, Phishing-Formularen, gefälschten E-Mails, Proxy-E-Mails oder anderen Phishing-Aktivitäten führen neben der Anwendung der in dieser AUP aufgeführten Durchsetzungsrechte zu einer sofortigen Entfernung.
  • Ausführung von Prozessen, um einen Netzwerk-Port abzuhören, oder andere Aktivitäten zur Erfassung des Datenverkehrs, die für den jeweiligen Server nicht vorgesehen sind, sofern dies von CenturyLink im Voraus nicht ausdrücklich genehmigt wurde.
  • Betrieb eines Kontos im Auftrag von, in Verbindung mit oder zum Zweck des Weiterverkaufs eines Services an Personen oder Unternehmen, die in der Datenbank des Spamhaus Register of Known Spam Operations (ROKSO) unter www.spamhaus.org gelistet sind.

Netiquette: Es wird von jedem Nutzer erwartet, eine angemessene Netiquette zu befolgen. Der Kunde hat den angemessenen Nutzungsrichtlinien jedes Netzwerks Folge zu leisten, zu denen CenturyLink dem Kunden Zugang bietet. Mit Ausnahme der in einer Service-Vereinbarung zwischen CenturyLink und dem Kunden festgelegten Bestimmungen, hat der Kunde keine Informationen zu veröffentlichen, zu übermitteln oder Internetzugang zu Informationen zu bieten, die der Kunde vertraulich halten will. Es ist dem Kunden untersagt, illegale, verleumderische und verletzende Materialien, sowie Materialien zu veröffentlichen, die Kinder in unangemessenen Posen darstellen oder wahrscheinlich zu Maßnahmen verärgerter Nutzer gegen CenturyLink führen.

Cryptocurrency Mining: Any use of digital assets utilizing cryptography or similar computational processing to mine or create units of cryptocurrency, including but not limited to Bitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin, etc., is prohibited.

Illegale Nutzung: Jede Nutzung von Services von CenturyLink, die als illegal definiert ist oder gilt, stellt eine direkte Verletzung dieser AUP dar. Dies beinhaltet, ist aber nicht beschränkt auf: Morddrohungen, Terrordrohungen, Androhung von Gewalt gegenüber anderen Personen, Netzwerk-Marketing-Pläne, HYIP- oder Ponzi-Pläne, Verletzung der Privatsphäre, Kreditkartenbetrug, Erpressung, Beleidigung, Verleumdung und andere verbreitete illegale Aktivitäten.

Kinderpornografie: CenturyLink verfolgt bei Kinderpornografie-Websites und verbundenen Seiten eine Null-Toleranz-Politik und arbeitet bei einer Verletzung des Kinderschutzgesetzes von 1984 oder anderer geltender Gesetze uneingeschränkt mit Strafverfolgungsbehörden zusammen.

Terroristische Websites: CenturyLink verbietet die Nutzung seiner Services für das Hosting mit terroristischen Aktivitäten oder Neigungen in Zusammenhang stehender Websites. Dazu gehören Websites, die zu menschlicher Gewalt oder Verbrechen aus Hass gegenüber Personen bestimmter Religionen, ethnischer Zugehörigkeit oder mit Herkunft aus bestimmten Ländern auffordern.

E-Mail-Richtlinie

Massen-E-Mails: CenturyLink verfolgt bei SPAM, Junk-E-Mails und UCE (unerwünschte, kommerzielle E-Mails) eine Null-Toleranz-Politik. Spam, Junk-Emails und UCE sind wie folgt definiert: das Versenden gleicher oder im Wesentlichen ähnlicher, unerwünschter E-Mails, ob aus kommerziellen oder nicht-kommerziellen Gründen, an mehr als einen Empfänger. Eine Nachricht wird als unerwünscht betrachtet, wenn sie unter Verletzung einer Newsgroup-Satzung veröffentlicht oder an einen Empfänger versendet wird, der die Nachricht nicht angefordert oder erbeten hat. Zu den UCE gehören auch E-Mails mit einer verfälschten Betreffzeile, ein Versand an beschädigte Mailserver und Nachrichten mit verfälschten Kontaktinformationen. Dieses Verbot bezieht sich auch auf den Versand von unerwünschten Massen-E-Mails über einen anderen Service, der in irgendeiner Art und Weise CenturyLink einbezieht, unabhängig davon, ob die Nachricht tatsächlich von unserem Server stammt.

Mailinglisten: CenturyLinks Verbot von Massen-E-Mails gilt auch für die Verwendung von Mailinglisten, Listenservern oder Mailingservices, an die der Kunde vertraglich gebunden ist. Eine zulässige Mailingliste ist an eine Zielgruppe gerichtet, die sich für den Empfang von E-Mail-Benachrichtigungen angemeldet oder die dem Kunden ihre E-Mail-Adresse mitgeteilt hat, um vom Kunden Informationen zu erhalten. Die Liste muss auch eine Funktion erhalten, die es dem Endnutzer ermöglicht, eine automatische Löschung vorzunehmen, um keine weiteren Mitteilungen zu erhalten.

Führen Handlungen des Kunden dazu, dass Mailserver oder IP-Adressbereiche von CenturyLink auf schwarzen Listen oder in anderen E-Mail-Filtersystemen geführt sind, die von Unternehmen im Internet verwendet werden, können, neben der Anwendung der in dieser AUP aufgeführten Durchsetzungsrechte, das Konto des Kunden mit einer Gebühr in Höhe von US 500 USD belastet und dem Kunden Verwaltungsgebühren für die Trennung und den Schutz der Mailserver und IP-Adressbereiche zu einem Stundensatz von US 300 USD in Rechnung gestellt werden.

Neben der Anwendung anderer, in dieser AUP aufgeführter Durchsetzungsrechte von CenturyLink, kann die Verletzung der obengenannten E-Mail-Richtlinie eine oder alle der nachstehend aufgeführten Folgen haben:

  • eine Warnung per E-Mail
  • Entfernung des DNS der beworbenen/ursprünglichen Website
  • vorübergehendes Herunterfahren des Servers oder eine Sperre der ausgehenden Nachrichten
  • Setzen der IP-Adresse auf Null

Eine wiederholte Verletzung der oben genannten Bestimmungen kann eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen nach sich ziehen:

  • sofortige, endgültige Deaktivierung des Service
  • Belastung des Kundenkontos mit einer Strafgebühr von US 500 USD wegen der Verletzung

Verletzung geistigen Eigentums: CenturyLink-Services dürfen nur für legale Zwecke genutzt werden. Die Übertragung, Verbreitung oder Speicherung von Daten, Informationen oder Materialien, die gegen US-amerikanische Gesetze oder Vorschriften oder das bürgerliche Recht verstoßen, ist verboten. Dies beinhaltet ist aber nicht beschränkt auf Materialien, die durch Urheberrechte, Handelsmarken, Betriebsgeheimnisse oder andere geistige Eigentumsrechte geschützt sind. CenturyLink arbeitet im Falle von mutmaßlichen Verletzungen geistigen Eigentums in Services, der Website oder Servern von CenturyLink mit Strafverfolgungsbehörden zusammen.

Zuweisung von IP-Adressen: CenturyLink besitzt und verwaltet alle Internetprotokoll-Adressen (IP-Adressen). IP-Adressen sind von CenturyLink nicht übertragbar und der Kunde besitzt keinerlei Eigentums- oder Übertragungsrechte. Alle IP-Adressen werden von CenturyLinks technischem Team einem VLAN pro Server zugeordnet. Eine versuchte Verwendung von IP-Adressen, die ursprünglich nicht zur Nutzung zugeordnet wurden oder von IP-Adressen, die keinem VLAN oder Server zugeordnet wurden, stellt eine Verletzung dieser AUP dar. Alle IP-Adressen sind aktuell von CenturyLink durch Zuweisungen auf Arin.net oder durch führende Anbieter, mit denen CenturyLink in einem direkten Arbeitsverhältnis steht, registriert. Berechtigten Kunden stehen Zuordnungen privater IP-Adressen zur Verfügung. Eine unbefugte Nutzung einer IP-Adresse kann neben der Anwendung der in dieser AUP aufgeführten Durchsetzungsrechte von CenturyLink dazu führen, dass eine Strafgebühr in Höhe von 25 USD pro IP-Adresse erhoben wird. Eine unbefugte Nutzung einer IP-Adresse, die zu einem Ausfall für einen anderen Kunden führt, kann neben der Anwendung der in dieser AUP aufgeführten Durchsetzungsrechte von CenturyLink dazu führen, dass eine Strafgebühr in Höhe von US 500 USD erhoben und der Service solange ausgesetzt wird, bis das Problem der falschen Zuweisung der IP-Adresse behoben ist.

Reporting Violation of the Acceptable Use Policy: CenturyLink accepts reports of alleged violations of this AUP via email sent to abuse@ctl.io. Meldungen mutmaßlicher Verstöße müssen überprüft werden und den Namen und die Kontaktinformationen der Meldung machenden Partei, sowie die IP-Adresse oder Website, auf der der mutmaßliche Verstoß begangen wurde und eine Beschreibung des Verstoßes enthalten. CenturyLink ist nicht dazu verpflichtet, Berichte über mögliche Verstöße Dritter zu berücksichtigen, aber überprüft alle überprüften Berichte Dritter und ergreift wie nachfolgend beschrieben oder nach eigenem Ermessen angemessene Maßnahmen.

Durchsetzung dieser AUP: CenturyLink behält sich das Recht vor, übernimmt aber keinerlei Verpflichtung, diese AUP durchzusetzen. CenturyLink trägt mit einem angemessenen Maß an Sorgfalt dafür Sorge, dass der Kunde benachrichtigt und dass bei der Behebung des Problems der Service so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Bei Verstößen gegen die AUP oder nach eigenem Ermessen behält CenturyLink sich das Recht vor, zur Vorbeugung von Verletzungen der AUP:

  • Warnungen zu versenden;
  • den Kunden aufzufordern, mehr Ressourcen einzusetzen;
  • die Zugriffserlaubnis des Kunden auf die Services einzuschränken oder Nutzungsbeschränkungen für Services oder Ressourcen einzuführen;
  • die nach dieser AUP anfallenden Gebühren einzufordern;
  • als Reaktion auf einen Verstoß gegen die AUP ohne Vorankündigung Services auszusetzen; und/oder
  • Services aufgrund eines einzelnen oder anhaltenden und wiederholten Verstoßes gegen die AUP ohne Vorabmittelung zu kündigen.

CenturyLink alleine bestimmt, welche der oben genannten Maßnahmen ergriffen wird und hat das Recht, jederzeit seine Entscheidung aufzuheben oder abzuändern.

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